Draisinentour

Erlebnis pur

Als sich Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn 1817 in den Augen seiner Zeitgenossen lächerlich machte, hat er wohl kaum geahnt, daß er den Grundstein einer touristischen Attraktion des Kuseler Musikantenlandes legte. Der experimentierfreudige Karlsruher hatte mal eben das Fahrrad erfunden. Und damit die Basis geschaffen, auf der man beispielsweise Schienenfahrzeuge bauen kann - sowas taucht manchmal noch in alten Westernfilmen auf.

 

 

Die modernisierte Fassung bietet Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder und die Gelegenheit, auf einer stillgelegten Bahnstrecke das Glantal zwischen Altenglan und Staudernheim zu erkunden. Damit es auf der eingleisigen Strecke nicht zu Begegnungsverkehr kommt, hat man sich darauf geeinigt, daß an geraden Tagen flußaufwärts von Staudernheim nach Altenglan gefahren wird, an ungeraden umgekehrt.
Für die Rückfahrt bietet sich die parallel zur Strecke liegende Regiobus-Linie an. Auf ihr sind an Wochentagen stündlich Busse unterwegs, am Wochenende alle zwei Stunden. 20 oder 40 Kilometer lang sind die Etappen, Haltepunkte finden sich etwa alle zwei Kilometer. Schließlich gibt es am Rande der Strecke viel zu entdecken und mit Hunger oder Durst soll niemand die Heimfahrt antreten.

 


Mit der Entwicklung der Draisinenbahn ist der Landkreis hochzufrieden. Selbst bei optimistischer Schätzung konnte ein derartiger Zuspruch nicht erwartet werden. Ein Versuchsballon hat sich zu einer echten Attraktion für das Glantal entwickelt, die inzwischen eine wenigstens landesweite Zugkraft ausstrahlt.

(Text: Presseservice Kuseler Musikantenland)

Der Start der Draisinentour (in Altenglan) ist ca. 11 Minuten (7,7 km) von der Ferienwohnung entfernt.

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